Wechselrichter
Richtig ausgelegt, sauber eingebunden.
Der Wechselrichter entscheidet mit darüber, wie viel Ertrag aus einer PV- oder PVT-Anlage ankommt und ob sich Speicher, Wärmepumpe und Ersatzstrom sinnvoll einbinden lassen. Wir wählen den passenden Typ für dein Projekt aus und legen ihn auf Modulfeld und Verbraucher aus.

Welcher Wechselrichter passt?
Die Wahl hängt davon ab, was die Anlage heute und in Zukunft leisten soll.
String-Wechselrichter
Wandelt den Gleichstrom der Module in netzkonformen Wechselstrom. Die richtige Wahl für Anlagen ohne Speicher.
Hybrid-Wechselrichter
Bindet einen Batteriespeicher direkt auf der Gleichstromseite an. Sinnvoll, wenn ein Speicher geplant ist oder später nachgerüstet werden soll.
Ersatz- und Notstrom
Mit passender Technik werden ausgewählte Verbraucher bei Netzausfall weiter versorgt. Hier hat unser Partnerbetrieb Sven Sanny Elektrotechnik besondere Erfahrung.
Worauf es bei der Auslegung ankommt
Ein falsch dimensionierter Wechselrichter kostet Ertrag oder Geld. Deshalb prüfen wir bei jedem Projekt die gleichen Punkte.
- Modulfeld und Strings: Spannung und Strom der Module müssen zum Eingangsbereich jedes MPP-Trackers passen
- Dachflächen mit unterschiedlicher Ausrichtung oder Verschattung auf getrennte MPP-Tracker legen
- Verhältnis von Modulleistung zu Wechselrichterleistung auf den Standort abstimmen
- Speicher, Wallbox und Wärmepumpe im Verbrauchsprofil berücksichtigen
- Kommunikation mit Energiemanagement und Wärmepumpe einplanen
PVT-Kollektoren richtig anschließen
Auch PVT-Kollektoren wie der Consolar SOLINK erzeugen Strom und brauchen einen Wechselrichter. Ein Beispiel aus dem Datenblatt: Der SOLINK hat einen Kurzschlussstrom von 16,1 A und einen Nennstrom von 15,2 A. Der Wechselrichter muss diesen Strom pro MPP-Tracker verarbeiten können.
Weil der Luft-Wärmetauscher das Modul kühlt, liefert SOLINK laut Consolar etwa 5 bis 7 % mehr Strom als ein vergleichbares PV-Modul. Auch das fließt in die Auslegung ein.
Wechselrichter kurz erklärt
String- oder Hybrid-Wechselrichter?
Ist ein Batteriespeicher geplant oder soll er später nachgerüstet werden, ist ein Hybrid-Wechselrichter meist die bessere Wahl. Für reine Einspeiseanlagen genügt ein String-Wechselrichter.
Brauche ich mehrere MPP-Tracker?
Wenn Module auf Dachflächen mit unterschiedlicher Ausrichtung oder Verschattung liegen, ja. Jede Fläche arbeitet dann in ihrem eigenen optimalen Arbeitspunkt.
Kann der Wechselrichter bei Stromausfall weiterlaufen?
Normale Netzwechselrichter schalten bei Netzausfall ab. Für Ersatz- oder Notstrom braucht es dafür ausgelegte Geräte und eine passende Installation.
Welcher Wechselrichter passt zu SOLINK?
Einer, dessen MPP-Tracker den Modulstrom verarbeiten: Der SOLINK hat einen Kurzschlussstrom von 16,1 A. Wir wählen das Gerät passend zum Kollektorfeld aus.
Was muss ich bei der Anmeldung beachten?
PV-Anlagen müssen beim Netzbetreiber angemeldet und im Marktstammdatenregister eingetragen werden. Den Netzanschluss übernimmt ein eingetragener Elektrofachbetrieb.
Fachlich dahinter
Quellen und Stand: WÜSA-Praxiswissen aus Planung und Montage. Stand: Oktober 2026. Technische Daten können sich ändern, maßgeblich ist das aktuelle Datenblatt.

Den passenden Wechselrichter finden
Schick uns die Eckdaten deines Projekts. Wir legen Wechselrichter, Speicher und Modulfeld mit dir aus.