Wechselrichter

Richtig ausgelegt, sauber eingebunden.

Der Wechselrichter entscheidet mit darüber, wie viel Ertrag aus einer PV- oder PVT-Anlage ankommt und ob sich Speicher, Wärmepumpe und Ersatzstrom sinnvoll einbinden lassen. Wir wählen den passenden Typ für dein Projekt aus und legen ihn auf Modulfeld und Verbraucher aus.

Aktualisiert: Oktober 2026

Werkzeug und Elektrotechnik im Detail
String-Wechselrichter
für klassische Netzeinspeisung
Hybrid-Wechselrichter
mit direkt angebundenem Speicher
Ersatzstrom
versorgt Verbraucher bei Netzausfall
Mehrere MPP-Tracker
für Dächer mit mehreren Ausrichtungen

Welcher Wechselrichter passt?

Die Wahl hängt davon ab, was die Anlage heute und in Zukunft leisten soll.

String-Wechselrichter

Wandelt den Gleichstrom der Module in netzkonformen Wechselstrom. Die richtige Wahl für Anlagen ohne Speicher.

Hybrid-Wechselrichter

Bindet einen Batteriespeicher direkt auf der Gleichstromseite an. Sinnvoll, wenn ein Speicher geplant ist oder später nachgerüstet werden soll.

Ersatz- und Notstrom

Mit passender Technik werden ausgewählte Verbraucher bei Netzausfall weiter versorgt. Hier hat unser Partnerbetrieb Sven Sanny Elektrotechnik besondere Erfahrung.

Worauf es bei der Auslegung ankommt

Ein falsch dimensionierter Wechselrichter kostet Ertrag oder Geld. Deshalb prüfen wir bei jedem Projekt die gleichen Punkte.

  • Modulfeld und Strings: Spannung und Strom der Module müssen zum Eingangsbereich jedes MPP-Trackers passen
  • Dachflächen mit unterschiedlicher Ausrichtung oder Verschattung auf getrennte MPP-Tracker legen
  • Verhältnis von Modulleistung zu Wechselrichterleistung auf den Standort abstimmen
  • Speicher, Wallbox und Wärmepumpe im Verbrauchsprofil berücksichtigen
  • Kommunikation mit Energiemanagement und Wärmepumpe einplanen
Elektroinstallation einer PV-Anlage

PVT-Kollektoren richtig anschließen

Auch PVT-Kollektoren wie der Consolar SOLINK erzeugen Strom und brauchen einen Wechselrichter. Ein Beispiel aus dem Datenblatt: Der SOLINK hat einen Kurzschlussstrom von 16,1 A und einen Nennstrom von 15,2 A. Der Wechselrichter muss diesen Strom pro MPP-Tracker verarbeiten können.

Weil der Luft-Wärmetauscher das Modul kühlt, liefert SOLINK laut Consolar etwa 5 bis 7 % mehr Strom als ein vergleichbares PV-Modul. Auch das fließt in die Auslegung ein.

Technische Daten SOLINK ansehen

SOLINK-Kollektoren mit Montageschienen auf einem Ziegeldach

Wechselrichter kurz erklärt

String- oder Hybrid-Wechselrichter?

Ist ein Batteriespeicher geplant oder soll er später nachgerüstet werden, ist ein Hybrid-Wechselrichter meist die bessere Wahl. Für reine Einspeiseanlagen genügt ein String-Wechselrichter.

Brauche ich mehrere MPP-Tracker?

Wenn Module auf Dachflächen mit unterschiedlicher Ausrichtung oder Verschattung liegen, ja. Jede Fläche arbeitet dann in ihrem eigenen optimalen Arbeitspunkt.

Kann der Wechselrichter bei Stromausfall weiterlaufen?

Normale Netzwechselrichter schalten bei Netzausfall ab. Für Ersatz- oder Notstrom braucht es dafür ausgelegte Geräte und eine passende Installation.

Welcher Wechselrichter passt zu SOLINK?

Einer, dessen MPP-Tracker den Modulstrom verarbeiten: Der SOLINK hat einen Kurzschlussstrom von 16,1 A. Wir wählen das Gerät passend zum Kollektorfeld aus.

Was muss ich bei der Anmeldung beachten?

PV-Anlagen müssen beim Netzbetreiber angemeldet und im Marktstammdatenregister eingetragen werden. Den Netzanschluss übernimmt ein eingetragener Elektrofachbetrieb.

Fachlich dahinter

Sven Sanny ElektrotechnikElektro-Meisterbetrieb aus Barmstedt mit über 10 Jahren Erfahrung in Photovoltaik, Smart Home und Notstrom.Mehr zu Sven Sanny

Quellen und Stand: WÜSA-Praxiswissen aus Planung und Montage. Stand: Oktober 2026. Technische Daten können sich ändern, maßgeblich ist das aktuelle Datenblatt.

WÜSA-Team mit Servicefahrzeug

Den passenden Wechselrichter finden

Schick uns die Eckdaten deines Projekts. Wir legen Wechselrichter, Speicher und Modulfeld mit dir aus.