
Schallleistung und Schalldruck
Herstellerangaben nennen meist die Schallleistung. Sie beschreibt, wie viel Schall das Gerät abstrahlt, unabhängig vom Ort. Beim Nachbarn kommt dagegen der Schalldruck an. Er nimmt mit dem Abstand ab und hängt davon ab, wie der Schall von Wänden, Mauern oder Böden reflektiert wird. Für die Planung brauchst du beides: ein leises Gerät und einen guten Aufstellort.
Welche Werte gelten
Für die Beurteilung von Geräuschen ist in Deutschland meist die TA Lärm maßgeblich. Sie nennt als Immissionsrichtwerte außerhalb von Gebäuden unter anderem:
| Gebiet | tags | nachts |
|---|---|---|
| Reines Wohngebiet | 50 dB(A) | 35 dB(A) |
| Allgemeines Wohngebiet | 55 dB(A) | 40 dB(A) |
Entscheidend ist meist die Nacht. Ob für die Aufstellung eine Genehmigung oder Anzeige nötig ist, hängt vom Bundesland und den örtlichen Vorschriften ab und gehört in die Planung.
Den Aufstellort richtig wählen
- Abstand zu Schlafzimmerfenstern der Nachbarn so groß wie möglich wählen.
- Ecken und Nischen vermeiden: Zwei oder drei Wände in der Nähe erhöhen den Pegel spürbar.
- Ausblasrichtung vom Nachbarn weg planen.
- Leise Betriebsmodi für die Nacht nutzen, wenn das Gerät sie bietet.
- Den Schalldruck am Immissionsort vorab berechnen, zum Beispiel mit dem Schallrechner des Bundesverbands Wärmepumpe.
Leise Geräte machen die Planung leichter
Die OVUM AirCube AC312P erreicht eine Schallleistung von 39,9 dB(A) nach EN 12102-2. Möglich macht das ein bionisches Eulenflügel-Prinzip am Lüfter. Mit weniger als einem Meter Bauhöhe passt die AirCube auch unter Fenster oder hinter Zäune.
Die Alternative ohne Außengerät
Wenn gar kein Gerät im Garten stehen soll, gibt es eine Alternative: eine Sole-Wärmepumpe im Haus mit einem PVT-Luft-Sole-Kollektor als Wärmequelle. Der Consolar SOLINK arbeitet ohne Ventilator und damit lautlos. Er sitzt auf dem Dach oder an der Fassade und erzeugt zusätzlich Strom. Mehr dazu im Beitrag PVT-Kollektor oder Erdsonde.
